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unilogo Universität Stuttgart
Institute of Hydraulic Engineering

Research: VEGAS - Research Facility for Subsurface Remediation

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Vergleich von In-Situ-Verfahren zur Unterstützung der Sanierungsplanung eines großen LHKW-Schadens mittels Küvettenversuchen
Project manager:Dr.-Ing. Hans-Peter Koschitzky, AD
Research assistants:Dipl.-Geoökol. Tobias Heitmann
Duration:1.7.2006 - 30.11.2007
Funding:Deutsche Bahn AG
Comments:

This project is part of the research area:
In-Situ Remediation Technologies

Publications: Link

Abstract:

Für einen Altlastenstandort, auf dem seit mehr als 10 Jahren eine hydraulische Sanierung durchgeführt wird, sollten Möglichkeiten für den Einsatz von innovativen In-Situ-Sanierungsverfahren untersucht werden.
Die Untersuchungen wurden als zweidimensionale Versuche in vorderseitig verglasten Edelstahlbehältern (Küvetten L x H x T = ca. 1,2 m x 0,6 m x 0,12 m) durchgeführt. Die Anknüpfung an die Bedingungen des Standorts und die spätere Übertragung der Ergebnisse auf die Sanierungsoptionen erfolgte vom Gutachter des Auftraggebers. Ziel der Untersuchungen war, Aussagen über die Eignung folgender In-situ-Sanierungsverfahren zu erhalten:
  • ISCO (In-situ chemical oxidation)
  • Alkohol-Spülung
  • Tensid-Spülung
Insgesamt ergaben die Küvettenversuche wichtige Hinweise für die grundsätzliche Einsatzfähigkeit der drei untersuchten In-situ-Sanierungsverfahren unter den gewählten Randbedingungen. Die gewonnenen Erkenntnisse reichten aber nicht aus, um für den speziellen Standort zuverlässig eine Gesamtsanierung auszulegen. Hierzu wurde empfohlen, im Rahmen der Sanierungsuntersuchung einerseits eine zusätzliche und für das beabsichtigte Verfahren zielgerichtete Standortuntersuchung durchzuführen. Darauf aufbauend sollte dann an einer ausgewählten Teilfläche des Standorts für das gewählte Verfahren eine Pilotierung mit begleitender Probenahme und Analytik erfolgen mit dem Ziel, eine sichere Gesamtsanierung auszulegen. Nur durch diese Vorgehensweise ist nach unserer Auffassung eine zuverlässige und kosteneffiziente Sanierung des Standortes zu erwarten.