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unilogo Universität Stuttgart
Institute of Hydraulic Engineering

Research: Dept. of Hydraulic Engineering and Water Resources Management

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Erweiterte hydraulisch-numerische Untersuchung unterstrom des Hochwasserrückhaltebeckens Klosterhof K2
Project manager:Stefan Haun, Ph.D.
Deputy:Dr.-Ing. Markus Noack
Research assistants:Margot Patricia Doucet, M.Sc.
Funding:Universitätsstadt Tübingen, Fachbereich Tiefbau
Continuity project of: Hydraulische Untersuchungen für das Hochwasserrückhaltebecken am Goldersbach zum Hochwasserschutz des Ortsteils Lustnau
- Numerische Simulation und Physikalischer Modellversuch -
Comments:

This project is part of the research area:
MMM- Monitoring, Measuring and Modelling

Publications: Link

Abstract:

Zum Hochwasserschutz des Ortsteils Lustnau wurde ein Hochwasserrückhaltebecken (HWRB) gebaut, um im Hochwasserfall erhöhte Abflüsse des Goldersbachs zwischen zu speichern. Das HWRB wurde im Goldersbach 775 m flussabwärts der Steineren Brücke als ein Regulierbauwerk mit Fischbauchklappe errichtet. Die Regelung des Steuerungsbauwerks sieht vor, dass bei Abflüssen im Goldersbach von mehr als 55 m³/s die Überschreitungsmenge in den geplanten Retentionsraum „Klosterhof K2“ abgeleitet wird.
Für die Funktionsfähigkeit des ausgearbeiteten Hochwasserschutzkonzeptes wurde in einer vom Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung der Universität Stuttgart durchgeführten Studie zum einen die Abflussaufteilung am Goldersbach durch das geplante Steuerungsbauwerk und zum anderen die Überströmungshöhe und -länge des überströmbar ausgebildeten Dammes überprüft. Die Berechnungen und Simulationen wurden nachfolgend mittels eines kombinierten Modellansatzes (hybride Modellierung), bestehend aus hydrodynamisch-numerischen Simulationen für die Abbildung der Überflutungsflächen und der Abflussaufteilung sowie einem physikalischen Modell zur Darstellung der Detailprozesse der Dammüberströmung durchgeführt.
Im Zuge der vorliegenden Studie wird das bereits bestehende 2D-numerische Modell um 500 m nach unterstrom erweitert, um die Auswirkungen von ausgewählten Hochwasserereignissen (HQ50, HQ100 und ein HQextrem) auf diesen Bereich zu simulieren bzw. um eine Risikoanalyse durchführen zu können. Das numerische Modell erfasst den Fließgewässerabschnitt zwischen den Planungsabschnitten L-750 und L+1300 und weist somit eine Länge von ca. 1,800 m und eine Breite von ca. 500 m auf.
Inhalt_eng (englisch): Zum Hochwasserschutz des Ortsteils Lustnau wurde ein Hochwasserrückhaltebecken (HWRB) gebaut, um im Hochwasserfall erhöhte Abflüsse des Goldersbachs zwischen zu speichern. Das HWRB wurde im Goldersbach 775 m flussabwärts der Steineren Brücke als ein Regulierbauwerk mit Fischbauchklappe errichtet. Die Regelung des Steuerungsbauwerks sieht vor, dass bei Abflüssen im Goldersbach von mehr als 55 m³/s die Überschreitungsmenge in den geplanten Retentionsraum „Klosterhof K2“ abgeleitet wird.
Für die Funktionsfähigkeit des ausgearbeiteten Hochwasserschutzkonzeptes wurde in einer vom Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung der Universität Stuttgart durchgeführten Studie zum einen die Abflussaufteilung am Goldersbach durch das geplante Steuerungsbauwerk und zum anderen die Überströmungshöhe und -länge des überströmbar ausgebildeten Dammes überprüft. Die Berechnungen und Simulationen wurden nachfolgend mittels eines kombinierten Modellansatzes (hybride Modellierung), bestehend aus hydrodynamisch-numerischen Simulationen für die Abbildung der Überflutungsflächen und der Abflussaufteilung sowie einem physikalischen Modell zur Darstellung der Detailprozesse der Dammüberströmung durchgeführt.
Im Zuge der vorliegenden Studie wird das bereits bestehende 2D-numerische Modell um 500 m nach unterstrom erweitert, um die Auswirkungen von ausgewählten Hochwasserereignissen (HQ50, HQ100 und ein HQextrem) auf diesen Bereich zu simulieren bzw. um eine Risikoanalyse durchführen zu können. Das numerische Modell erfasst den Fließgewässerabschnitt zwischen den Planungsabschnitten L-750 und L+1300 und weist somit eine Länge von ca. 1,800 m und eine Breite von ca. 500 m auf.