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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Versuchsanstalt für Wasserbau

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Kriterien für Gestaltung, Betrieb sowie Unterhaltung von Stau- und Retentionsanlagen zur Gewährleistung der ökologischen Durchgängigkeit
Projektleiter:Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Westrich, Prof. Dr. Werner Konold
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dr.-Ing. Rüdiger Siebel
Sandra Röck
Oliver Kaiser
Projektdauer:1.8.2004 - 31.7.2006
Finanzierung:BWPLUS
Projektpartner:Institut für Landespflege, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Kommentar:http://bwplusex.fzk.de/extern/ProjekteDetail3.asp?prnr=41324005

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
Umweltsysteme

Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Die gewässerökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern ist eine zentrale Zielvorgabe in den EU-Rahmenrichtlinien. Quer- und Staubauwerke wie Hochwasserrückhaltebecken können diese Durchgängigkeit stark behindern und das Ökosystem Fließgewässer nachhaltig schädigen. Ziel des Projekts ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für den Bau bzw. die Sanierung von Hochwasserrückhaltebecken zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit. Hierzu sollen Rückhaltebecken unterschiedlichen Bautyps hinsichtlich ihrer aquatischen und terrestrischen Durchgängigkeit bewertet werden. Grundlagen sind ein Lebensraumkatalog sowie hydraulische, sedimentologische und ökologische Untersuchungen: - Bewertung der Auswirkungen des Neubaus von drei Hochwasserrückhaltebecken auf die Abflussdynamik, den Geschiebetransport, die Durchgängigkeit und die Habitatqualität des Gewässers, - Untersuchungen der Auswirkungen des Staubetriebs von Hochwasserrückhaltebecken. Durchführung einer Bestandsaufnahme vor und nach dem Einstau, Bewertung der Regenerationsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen Durchgängigkeit, - Bewertung sechs vorhandener Bauwerke unterschiedlichen Bautyps hinsichtlich ihrer ökologischen Längsdurchgängigkeit (terrestrisch, amphibisch und aquatisch), ihrer Lebensraumqualität und ihrer landschaftsästhetischen Wirkung.