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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Lehrstuhl für Hydrologie und Geohydrologie

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EvaSim - Gekoppelte Verkehrs- und Hydrauliksimulation zur Steuerung von Verkehr bei Evakuierungsmaßnahmen
Projektleiter:Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. András Bárdossy
Stellvertreter:Dr. rer.nat. Jochen Seidel
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dipl.-Ing. Felix Herma
Projektdauer:1.6.2009 - 31.5.2012
Finanzierung:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartner:Kooperationspartner: Verbundpartner:
Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Überflutungsereignisse unterhalb von Talsperrenstandorten (durch z.B. Teilversagen der Talsperre) oder in Folge von extremen Niederschlägen auf Siedlungen und Verkehrswege können in gravierenden Fällen die (Teil-) Evakuierung der betroffenen Bevölkerung zur Folge haben. Ziel des Forschungsprojektes ist es, durch eine Kopplung der Simulation von Hochwasser- bzw. Flutwellenausbreitung mit der Simulation und Optimierung von Verkehrsabläufen einen Beitrag zum besseren Krisenmanagement im Extremfall zu liefern.

Das Ziel des Lehrstuhls für Hydrologie und Geohydrologie sind „Hydrometeorologische Szenarien und Vorhersagen“, d.h. die Bereitstellung von möglichen hydrometeorologischen Extremereignissen mit Informationen über deren räumlichen und zeitlichen Verlauf. Des Weiteren dienen die Erkenntnisse der Verbesserung der Vorhersage von hydrometeorologischen Extremereignissen. Daraus resultiert eine Verlängerung der Vorwarnzeit, die es den Entscheidungsträgern ermöglicht entsprechende Maßnahmen (Evakuierung, Sperrung von Verkehrswegen, etc.) rechtzeitig einleiten zu können.

Außerdem werden im Untersuchungsgebiet Bad Reichenhall (Bayern) meteorologische und hydrologische Messtechnik implementiert, um gebietsspezifischere Daten erheben zu können. Eine Maßnahme ist die Installation einer Klimastation für die Parameter Lufttemperatur, -druck und –feuchte auf einer Seilbahn für die Aufnahme eines kontinuierlichen Höhenschichtprofils, um daraus die Schichtungszustände der Atmosphäre ableiten zu können.

Weitere Arbeitsziele sind die Bereitstellung von Gebietsdaten zur Erstellung von hydrometeorologischen Belastungsszenarien, Niederschlagsgenerierung für realistische Niederschlagsereignisse, gebietsspezifische Niederschlags-Abfluss-Modellierung und Kalibrierung.