Bild von Institut mit Institutslogo
homeicon uni sucheicon suche siteicon sitemap kontakticon kontakt
unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS)

englishicon Druckansicht
 
Schnittstellen und Akteursstrukturen beim kommunalen Flächenmanagement und Flächenrecycling - Identifizierung von Defiziten und Entwicklung von Ansätzen für behördliche und private Organisationsanpassungen im Hinblick auf ein strategisches Flächenressourcenmanagement
Projektleiter:Dr.-Ing. Hans-Peter Koschitzky, AD
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dipl.-Geogr. Alexandra Denner
Projektdauer:1.1.2011 - 31.5.2014
Finanzierung:Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Umweltbundesamtes (UBA)
Projektpartner:
  • CDM Consult GmbH, Alsbach, Dr.-Ing. Volker Schrenk
  • PROJEKTGRUPPE STADT+ENTWICKUNG FERBER, GRAUMANN UND PARTNER, Leipzig, Dr.-Ing. Uwe Ferber
  • Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik, FH Trier, Prof. Dr. Stephan Tomerius
Kommentar:

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
Flächenrecycling und Ökobilanzierung

Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Die Wiedernutzung brachgefallener Grundstücke gilt unbestritten als wirksame Maßnahme für eine flächensparende Siedlungsentwicklung. Um das Flächenrecycling noch stärker voran zu treiben sind kenntnisreiche und proaktiv agierende Akteure – gerade auch in den Kommunalverwaltungen – erforderlich. Um die Prozesse des Flächenrecyclings positiv unterstützen zu können, ist ein erhebliches Maß an Fachkompetenz und Personal erforderlich. Grundvoraussetzung ist jedoch auch ein optimales Zusammenwirken der am Prozess beteiligten Akteure im öffentlichen und privaten Bereich. Die Wiedernutzung innerörtlicher Bestandsflächen sollte das Handeln aller an der Stadtentwicklung beteiligten Akteure bestimmen und als Querschnittsaufgabe der verschiedenen Sachgebiete innerhalb der Verwaltung wahrgenommen und akzeptiert werden. Dies erfordert effektive Strukturen, in denen die verschiedenen sachlichen Zuständigkeitsbereiche optimal miteinander verzahnt sind.

Zentraler Untersuchungsgegenstand dieses Vorhabens sind die Schnittstellen, Akteurs- und Kommunikationsstrukturen beim kommunalen Flächenmanagement – insbesondere mit Blick auf das Flächenrecycling. Der Schwerpunkt der Untersuchungen umfasst den öffentlichen Bereich, soll aber auch den privaten Bereich soweit möglich erfassen. Dafür sollen Organisationsstrukturen (Kommunal- und Regionalverwaltungen, private Investoren, Grundstückseigentümer, Projektentwickler etc.) durch angefragte Unterlagen, veröffentlichte Informationen und insbesondere von Interviews von ausgewählten, erfolgreich umgesetzten Beispielen dahingehend analysiert werden, inwieweit sie den komplexen Anforderungen und Akteursinteressen sowie dem Akteursgefüge beim kommunalen Flächenmanagement und -recycling gerecht wurden. Eventuelle Defizite sollen aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Im Ergebnis soll die „best practice“ abgeleitet und in einer Arbeitshilfe veröffentlicht werden.

Eine detailiertere Projektbeschreibung finden Sie hier.