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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS)

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NanoRem
Projektleiter:Dr.-Ing. Hans-Peter Koschitzky, AD
Stellvertreter:Jürgen Braun, Ph.D.
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dr.-Ing. Alexandra Gens
Dr.-Ing. Norbert Klaas, M.Sc.
M.Sc. Kumiko Miyajima
Dr. rer.nat. Christine Herrmann
Joachim Roos, Dipl.-Kfm. techn.
Dipl.-Ing. Anke Wiener
Maurice Andre Menadier Stavelot, M.Sc.
Projektdauer:1.2.2013 - 31.1.2017
Finanzierung:Seventh Framework Programme Theme 4: Nanosciences, Nanotechnologies, Materials and new Production Technologies - NMP Nanotechnology solutions for in-situ soil and groundwater remediation NMP.2012.1.2-1
Projektpartner:Karlsruhe Institute of Technology, Solvay (Schweiz) AG, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH, Ben-Gurion University of the Negev, Fundació CTM Centre Tecnològic, Universitaet Wien, University of Manchester, Fundacion Tecnalia Research & Innovation, Helmholtz Zentrum München, Norwegian Institute of Bioeconomy research (NIBIO), Technical University of Liberec, Norwegian University of Life Sciences, Aquatest, Palacký University in Olomouc, Centre National de la Recherche Scientifique, Politecnico di Torino, Geoplano Consultores, S.A., Technical University of Denmark, Stichting Deltares, r3 Environmental Technology Limited, LQM, Land Quality Management Ltd., Contaminated Land: Applications in Real Environments (CL:AIRE), Nano Iron, s.r.o., Golder Associates GmbH, Bureau de Recherches Géologiques et Minières, UVR-FIA GmbH, ScIDre Scientific Instruments Dresden GmbH, Universitaet Duisburg-Essen
Kommentar:http://www.nanorem.eu

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
In-Situ Sanierungstechnologien

Publikationen: Link

Zusammenfassung:

NanoRem will praxistaugliche, effiziente, sichere und ökonomische Nanotechnologien für In-situ-Sanierungen entwickeln um einen kommerziellen Einsatz sowie die Verbreiterung der Anwendung in Europa zu ermöglichen. Der Einsatzschwerpunkt von Nanopartikeln liegt hierbei verfahrensbedingt auf der Sanierung von Schadensherden in Grundwasserleitern. Weiterhin sollen die Marktpotentiale Nano-Sanierungstechnologie in Europa ermittelt, bisherige Anwendungshemmnisse identifiziert und beseitigt und damit die Voraussetzungen für den Markteintritt und eine verbreitete Anwendungen dieser Technologie in der EU geschaffen werden.

Der Ansatz von NanoRem erstreckt sich über fünf Ebenen:
  1. Entwicklung und Produktion: WP2 und WP3
  2. Test der Partikel: WP4 und WP5
  3. Entwicklung von Tools zur Unterstützung der Feldanwendungen: WP6 und WP7
  4. Großversuche und Pilotstandorte: WP8 und WP10
  5. Verbreitung, Kommunikation und Verwertung: WP9
Das NanoRem-Konsortium ist interdisziplinär, branchenübergreifend und international. 29 Partnern aus 12 Ländern bearbeiten 11 Arbeitspakete. Achtzehn der führenden europäischen Forschungsgruppen im Bereich der “Nano-Sanierungstechnologie” sind beteiligt, davon 11 Partner aus der Industrie, dem Dienstleistungsbereich (Ingenieurbüros) und den Behörden. Verantwortlich für die Koordination ist die Versuchseinrichtung für Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS) der Universität Stuttgart.

Projektziele sind:
  1. Identifizierung der am besten geeigneten technologischen Ansätze, die eine deutliche Veränderung / Verbesserung bei der In-situ-Sanierung in der Praxis erzielen können.
  2. Entwicklung kostengünstigerer Produktions-methoden und Herstellung der Nanopartikel in größeren Mengen.
  3. Untersuchung der Mobilität, der Reaktivität, der Langzeitstabilität und des Migrationspotenzial von Nanopartikeln im Untergrund. Dabei sollen insbesondere auch potentiell negative Auswirkungen der Partikel und / oder ihrer Abbauprodukte auf das Ökosystem und Gewässer untersucht werden.
  4. Entwicklung eines umfassenden „Werkzeugkastens“ für die Ausführung und die Überwachung von In-situ-Sanierungen mit Nanopartikeln. Dies umfasst Messmethoden und Messtechniken für den In-situ-Nachweis der Partikelverteilung und des Partikelabbaus, bis hin zu numerischen Modelle zur effizienten Sanierungsplanung und Überwachung.
  5. Kommunikation mit allen beteiligten Akteuren (Stakeholdern) einer Sanierung (Eigentümer / Pflichtiger, Planer, Gutachter, Behörde, ...) unterstützt die zielorientierte Forschung und stellt eine langfristige wirtschaftlich Vermarkung der Verfahren sicher.
  6. Ausführung mehrerer Pilotprojekte in verschiedenen europäischen Ländern, um die Einsatzfähigkeit der Technologie zu demonstrieren und Ergebnisse und Kosten von realen Anwendungen zu erhalten.