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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Lehrstuhl für Hydrologie und Geohydrologie

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SaMuWa - Die Stadt als hydrologisches System im Wandel
Projektleiter:Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. András Bárdossy
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dipl.-Ing. Thomas Müller
Dipl.-Ing. Tobias Mosthaf
Projektdauer:1.7.2013 - 30.6.2016
Finanzierung:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartner:
  • Bergische Univiversität Wuppertal - LS SB
  • FH Münster - IWARU
  • IFAK - Wasser und Energie
  • Dr. Pecher AG
  • InfraConsult
  • aquaplan Ingenieurgesellschaft
  • Emschergenossenschaft
  • Wuppertaler Stadtwerke AG
  • Stadt Reutlingen
  • Stadt Münster
Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Schritte zu einem anpassungsfähigen Management des urbanen Wasserhaushalts (SaMuWa)

Die städtische Wasserinfrastruktur wird künftig einem Wandel der Randbedingungen ausgesetzt sein. Daher ist es erforderlich die bestehenden Systeme grundsätzlich zu überdenken. Generelle Trends, die sich auch im größeren räumlichen Maßstab niederschlagen (Klimawandel, demografischer Wandel) werden dabei von anderen Entwicklungen überlagert, die jeweils spezifischer für einzelne Städte sind (Wandel von Stadtstrukturen, sozio-ökonomische und soziokulturelle Entwicklung). Im Projekt SaMuWa werden hierzu unterschiedliche Planungsinstrumente entwickelt, die die Entwässerung mit der Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung verknüpfen und dabei auch die Wechselwirkungen mit dem natürlichen Wasserhaushalt berücksichtigen. Der Lehrstuhl für Hydrologie und Geohydrologie wird in diesem Projekt synthetische Niederschlagsreihen erzeugen, auf deren Basis in anderen Teilprojekten siedlungswasserwirtschaftliche Modelle aufgesetzt werden können. Hierzu wird der an der Universität Stuttgart entwickelte Niederschlagsgenerator (NiedSim) für die Erzeugung von mehreren, räumlich korrelierten Zeitreihen erweitert. Zusätzlich wird die Bandbreite möglicher klimatischer Entwicklungen, die die Klimaszenarien, aber auch die Modellunsicherheiten der Klimamodelle vorgeben, bei der Erzeugung synthetischer Niederschlagszeitreihen mit abgebildet. Um den Skalensprung zwischen Klimamodell und Kanalnetzmodell zu überwinden, werden zusätzliche Informationen, z. B. über eine Wetterlagenklassifikation oder die Extrapolation beobachteter Trends, z. B. im Skalierungsverhalten der Niederschlagssummen unterschiedlicher Dauerstufe, mit berücksichtigt (räumliches und zeitliches Downscaling).