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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung: Versuchsanstalt für Wasserbau

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Morphologische Studie Untere Iller (Fkm 56,725 – Mündung) - Phase 2
Projektleiter:Stefan Haun, Ph.D.
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dipl.-Ing. Lydia Seitz
Alexander Kikillus, M.Sc.
Projektdauer:1.1.2014 - 31.1.2016
Finanzierung:Regierungspräsidium Tübingen
Kommentar:

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
Hydromorphologie

MMM - Monitoren, Messen und Modellieren

Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Im Untersuchungsbereich (Fkm 56,725 bis zur Mündung) bestehen nach wie vor großteils, insbesondere hinsichtlich der flussmorphologischen Ziele, erhebliche Defizite hinsichtlich der Sohlstabilität sowie den Zielen der EU-WRRL in Bezug auf einen guten ökologischen Zustand bzw. ein gutes ökologisches Potenzial. Die Morphologische Studie soll nun in einer ganzheitlichen Betrachtung über die nahezu 60 km lange Strecke bis zur Mündung in die Donau Möglichkeiten aufzeigen, wie die Stabilisierung der Sohle gewährleistet und mit den vorgeschlagenen Maßnahmen gleichzeitig die Vorgaben der EU-WRRL weiter umgesetzt werden können.
Im Einzelnen soll die Studie Antworten geben auf folgende Fragen:
  • Mit welchen Auswirkungen wäre zu rechnen, wenn auf Dauer keine Maßnahmen eingeleitet werden (Nullvariante)?
  • Sind die bisher umgesetzten Sanierungsmaßnahmen geeignet, die Zielsetzungen hinsichtlich Sohlstabilität und Durchgängigkeit zu erreichen?
  • Welche Maßnahmen sind noch durchzuführen, um die Zielsetzungen hinsichtlich Sohlstabilität und Durchgängigkeit künftig nachhaltig erreichen zu können?
  • Welche Querbauwerke sind zur langfristigen Sohlstützung erforderlich?
  • Welche Auswirkungen sind für die vorzuschlagenden Maßnahmen in Hinblick auf die Grundwasserverhältnisse, den Hochwasserschutz und die bestehende Wasserkraftnutzung zu erwarten?
  • Wie kann Geschiebe innerhalb des Untersuchungsabschnitts mobilisiert werden (z. B. durch Seitenerosion), um zur Sohlstützung und zur Erreichung des guten ökologischen Potenzials beizutragen?
Die Ergebnisse der Studie sollen Eingang finden in ein Gewässerentwicklungskonzept (GEK), das neben den flussbaulichen und morphologischen Aspekten u. a. noch Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen hat.
    Der Schwerpunkt der zweiten Projektphase liegt auf der Aufstellung eines Feststofftransportmodells der Iller und der Bewertung von verschiedenen Flussbaulichen Maßnahmen anhand des Modells.