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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Forschung:

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Modellversuch zum Durchlassbauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens Urbach/Schorndorf
Projektleiter:Prof. Dr.-Ing. Silke Wieprecht
Stellvertreter:Dr.-Ing. Markus Noack
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Dipl.-Phys. Gerhard Schmid
Dipl.-Ing. Christian Haas
Dipl.-Hyd. Philipp Thumser
Projektdauer:30.1.2014 - 12.9.2016
Finanzierung:Wasserverband Rems
Kommentar:

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
Hydromorphologie

MMM - Monitoren, Messen und Modellieren


Zusammenfassung:

test

Zum Hochwasserschutz der Stadt Schorndorf soll ein Hochwasserrückhaltebecken (HRB) - das HRB Morgensand-Seelachen - gebaut werden, um im Hochwasserfall erhöhte Abflüsse der Rems zwischenzuspeichern. Bei dem HRB Morgensand-Seelachen handelt es sich um ein gesteuertes Trockenbecken, welches mit einem geplanten Hochwasserrückhalt von 1,13 Mio. m³ in Anlehnung an die DIN 19700 als ein großes Becken einzustufen ist. In der Ausgangsplanung umfasst das Auslassbauwerk eine Breite von 32,50 m. Es ist im Hauptschluss der Rems angeordnet und besitzt Flügelwände mit einer Länge von ca. 90 m. Die Steuerung des Auslassbauwerks erfolgt über vier Rollschützöffnungen, die eine Breite von 6,00 m aufweisen. Durch die Kombination von physikalischer und numerischer Modellierung werden Randbedingungen, wie diverse Wasserspiegellagen, bei unterschiedlichen Betriebszuständen und Durchflüssen für das physikalische Modell bestimmt. Eine Besonderheit dieser Untersuchung betrifft die denkmalgeschützte Eisenbahnbrücke, welche sich unterstrom des Durchlassbauwerks befindet und bezüglich des verfügbaren Abflussquerschnitts limitierend wirkt. Die Energieumwandlung gilt es im physikalischen Modellversuch derart zu gestalten, dass bei Regelabgabe und maximaler Belastung keine Gefährdung der Brücke bzw. kein durch die Brücke verursachter Rückstau auftritt. Weitere Untersuchungsziele beinhalten die Untersuchung der Bauwerksgeometrie, der sich einstellenden hydraulischen Randbedingungen bei den Bemessungsabflüssen BHQ1 und BHQ2, sowie die Gewährleistung einer terrestrischen Durchgängigkeit.