Bild von Institut mit Institutslogo
homeicon uni sucheicon suche siteicon sitemap kontakticon kontakt
unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Boden- und Grundwassersanierung

englishicon Druckansicht
 
LehrveranstaltungBoden- und Grundwassersanierung
DozentVorlesung (V):Jürgen Braun, Ph.D. und Dr.-Ing. Hans-Peter Koschitzky, AD
KontaktVersuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS)
VL-Nr.
VoraussetzungenEFM1 / ATS1
InhaltDie Veranstaltung vermittelt Grundlagen und fortgeschrittene Kenntnisse der Mehrphasen-Mehrkomponentenströmung. Verteilung mehrerer Fluidphasen im porösen Material wird diskutiert und der Einfluss dieser Verteilung auf potentielle Sanierungen wird erarbeitet. Chemische Grundlagen (Lösungsvorgänge, Phasenübergänge, Retardation,…) die In-situ-Sanierungen beschleunigen oder verlangsamen werden vermittelt. Physikalische (Solubilisierung, Mobilisierung, Verdampfung, …) und chemische Sanierungsmethoden (Oxidation, Reduktion) werden erarbeitet. Verschiedene In-Situ-Technologien werden vorgestellt und deren Anwendungen und Grenzen anhand der physikalischen und chemischen Grundlagen diskutiert. Ökonomische Aspekte einer Sanierung werden durch Einbindung von Industriepartnern entweder als Gastvorlesung oder im Rahmen einer Exkursion vermittelt.
LernzieleDie Studierenden haben einen Überblick über das Angebot innovativer In-situ-Sanierungstechnologien sowie deren Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgrenzen. Sie haben ein Verständnis chemischer Prozesse (Reduktion, Oxidation, Retention, …) die zur Sanierung von Grundwasserleitern eingesetzt werden können. Sie kennen die physikalischen Parameter (Grenzflächenspannung, Dichte, Viskosität, …), die die Verteilung von Kontaminationen in Phase kontrollieren und können die Auswirkung dieser Parameter auf eine Sanierung abschätzen. Sie können für spezifische Schadensfälle abschätzen, welches Sanierungsverfahren technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.