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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Abstract

 
   

"Übersicht über Einsatzmöglichkeiten innovativer Verfahren: Thermik, ISCO, Nano-Technologie"

Die Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW oder CKW-Schäden) hat in vielen Fällen Ende der 1970er bzw. Anfang der 1980er Jahre begonnen. Nach mehr als 30 Jahren sind zahlreiche Schadensherde auch heute noch nicht saniert und verursachen auf unbestimmte Zeit ausgeprägte Schadstofffahnen. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat sich diesem Phänomen mit dem Leitfaden „Ermittlung fachtechnischer Grundlagen zur Vorbereitung der Verhältnismäßigkeitsprüfung von langlaufenden Pump-and-Treat-Maßnahmen“ angenommen.
Innovative Sanierungsverfahren wie thermische In-Situ-Sanierungsverfahren (TisS), In-situ-Chemische-Oxidation (ISCO) oder der Einsatz von Nano-Materialien zur In-Situ-Chemischen Reduktion (ISCR) werden als Lösungen gehandelt und wurden für unterschiedliche Fälle und mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt. Auch das INTERREG-Projekt „CityChlor“ (Tackling urban soil and groundwater contamination caused by chlorinated solvents, www.citychlor.eu) hat sich der Aufgabe wirkungsvoller Schadensherdsanierungen unter schwierigen Randbedingungen in urbanen Räumen angenommen. Die meisten Fälle sind so komplex, dass einzelfallspezifische Lösungen notwendig sind. Welche Chancen und Risiken bieten Herdsanierungsverfahren? Welche Erfahrungen stehen zur Verfügung, wo liegen ihre Anwendungsbereiche? Welche Untersuchungen sind durchzuführen, um deren Einsatz zuverlässig planen und die Erfolgsaussichten qualifiziert beurteilen zu können?