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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung - IWS

Abstract

 
   

"Boden- und Grundwassersanierung - Was können Nanomaterialien leisten?"

Nanopartikel eröffnen ein großes Potential zur ökologischen und ökonomischen In-situ-Sanierung kontaminierter Grundwasserleiter.

Das EU Projekt NanoRem (Taking Nanotechnological Remediation Processes from Lab Scale to End User Applications for the Restoration of a Clean Environment, www.nanorem.eu) vereint 27 Partner aus 12 Ländern. Das Konsortium umfasst 18 der führenden Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Nano-Forschung in der EU, acht Industriepartner und Dienstleister sowie eine Organisation mit politischen und regulatorischen Aufgaben. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre, die Projektkosten belaufen sich auf ca. 14 Millionen Euro, die Fördersumme der EU im 7. RP beträgt ca. 10,4 Mio. Euro. Die Koordination wird von VEGAS an der Universität Stuttgart wahrgenommen.

Die an NanoRem beteiligten Partner wollen praxistaugliche, effiziente, sichere und ökonomische Nanotechnologien für In-situ-Sanierungen entwickeln mit dem Ziel, einen kommerziellen Einsatz sowie eine Verbreiterung der Anwendung in Europa zu ermöglichen. Der Einsatzschwerpunkt von Nanopartikeln liegt hierbei verfahrensbedingt auf der Sanierung von Schadensherden in Grundwasserleitern.

Weiterhin sollen die Marktpotentiale Nano-Sanierungstechnologie in Europa ermittelt, bisherige Anwendungshemmnisse identifiziert und beseitigt und damit die Voraussetzungen für den Markteintritt und eine verbreitete Anwendungen dieser Technologie in der EU geschaffen werden.

An das Vorhaben werden insbesondere von Seiten der EU hohe Erwartungen geknüpft. Mittel- und langfristig wird der Erfolg des Vorhabens vor allem daran gemessen werden, ob die Ergebnisse von den beteiligten Industrie- und Dienstleistungspartnern unabhängig und erfolgreich vermarktet werden können.

Durch die Projektkonstellation kann jedoch erwartet werden, dass in den nächsten Jahren auf dem Gebiet der In-situ-Sanierung unter Einsatz von Nanopartikeln ein erheblicher Fortschritt erzielt und der „Altlastensanierungsbranche“ ein zusätzliches In-situ-Sanierungsverfahren zur Verfügung gestellt wird zur Lösung zahlreicher Problemfälle.