Seminar 1/2009
Forensische Methoden
| Termin: | Dienstag, 20. Januar 2009 |
| Ort: | Rathaus Heidelberg, Großer Sitzungssaal, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg |
| Zielgruppe: | Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, Ingenieur- und Planungsbüros |
| Lehrgangsleiter: | Dr. Helmut Dörr |
Der Flyer zur Veranstaltung als pdf-File (124 kb)
Die forensischen Umweltwissenschaften beschäftigen sich mit der Aufklärung des Zeitpunkts und der räumlichen bzw. stofflichen Herkunft einer Umweltverunreinigung. In der Altlastenbearbeitung kommt neben diesen Fragestellungen noch die Quantifizierung des natürlichen Schadstoffabbaus hinzu. Besonders hilfreich sind diese Methoden im Rahmen einer multiplen Beweisführung für die praktische Bearbeitung von Altlastenfällen durch Ingenieurbüros, für die Verwaltungsarbeit der Umweltbehörden aber auch in der Entscheidungsfindung bei Versicherungsfällen oder Gerichtsverfahren.
Die wesentlichen Methoden sind das sogenannte Fingerprinting, isotopengeochemische Methoden, die Auswertung von Multi-Elementverteilungsmustern sowie Spurenstoffe und Umwelttracer.
Die wichtigsten Verfahren werden vorgestellt und die Interpretationsmöglichkeiten und Anwendungsgrenzen an Hand von Fallbeispielen diskutiert. Das Seminar bietet die Gelegenheit, das Thema mit Vertretern von Universitäten, Behörden, Analyselabors, Ingenieurbüros und Industrie zu diskutieren.
Das Programm:
| 09:30 Uhr |
Begrüßung
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| 09:45 Uhr |
Einführung
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| 10:00 Uhr |
Isotopenmethoden zur Untersuchung von Prozessen im Grundwasser – Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten in der forensischen Umweltwissenschaft
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| 10:30 Uhr |
Probennahme und Analytik: 13 C Isotopen-Forschung, Untersuchungstechnik, Anwendungsbeispiele
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| 11:00 Uhr | Kaffeepause |
| 11:30 Uhr |
Identifizierung der Verursacher von CKW-Kontaminationen und Quantifizierung der natürlichen CKW-Abbauprozesse mittels der Kohlenstoff-13 Isotopenmethode
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| 12:00 Uhr |
Differenzierung von Schadstoffquellen und Quantifizierung des biologischen Abbaus anhand von Isotopenuntersuchungen und biogeochemischen Parametern bei einem BTEX/Naphthalin-Schaden in Nordbaden
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| 12:30 Uhr | Mittagspause |
| 13:30 Uhr |
Qualitative Bewertung von Umweltschäden anhand von GC-MS-Screenings ("Fingerprints")
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| 14:00 Uhr |
Anwendungsbeispiele für die Auswertung von MKW-Untersuchungen im Rahmen von Altersbestimmungen und Verursacherzuordnungen anhand von Chromatogrammen und Spurenstoffanalysen
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| 14:30 Uhr | Kaffeepause |
| 15:00 Uhr |
Aussagefähigkeit, Gerichtsfestigkeit und Kosten-/Nutzen-Aspekte von forensischen Verfahren
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| 15:30 Uhr | Abschlussdiskussion "Anwendungsmöglichkeiten – Akzeptanz – Zukunftsperspektiven" |
| 16:00 Uhr | Ende der Veranstaltung |
Programmänderung vorbehalten







