Modellierung von Hydrodynamik und Stofftransport bei wassergebundenen Transportprozessen im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der Freigabe schwach radioaktiver Stoffe

Laufzeit 01.09.2019 bis 31.08.2022
Abteilung: LH2

 

Beim Abbruch von Kernkraftwerken ist nur ein sehr geringer Teil stark radioaktiv kontaminiert und muss in einem Endlager gelagert werden. Der Rest, hauptsächlich Betonbruchmaterial (Bauschutt), wird falls nötig dekontaminiert und freigegeben. Nach der Freigabe wird das Material auf konventionellen Oberflächendeponien gelagert. Die radioaktiven Dosen sind so gering, dass das Material juristisch als nicht radioaktiv zu betrachten ist. Durch Regenfälle und Starkregenereignisse können aber radioaktive Partikel transportiert werden, die in den Untergrund gelangen und am Ende zu einer Strahlendosis beim Menschen führen.
Die bisherige Forschung hat sich vereinfachende Annahmen zunutze gemacht, die aber aufgrund der chemisch und strukturell heterogenen Beschaffenheit des Bauschutts möglicherweise nicht zutreffen. Deshalb soll untersucht werden inwiefern die getroffenen Annahmen tragen. Auch sollen die bisherigen Modelle erweitert werden, sodass auch z.B. partikelgebundener Transport und radioaktiver Zerfall berücksichtigt wird.

Leiter

Flemisch, Bernd

Class, Holger

Bearbeiter

Winter, Roman

Abteilung

LH2

Zeitraum

01.09.2019 bis 31.08.2022

Finanzen

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

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