Erweiterung der Wissensbasis zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei der Erschließung unkonventioneller Schiefergaslagerstätten (FracRisk)

Laufzeit: 01.06.2015 bis 31.05.2018
Abteilung: LH2

Erweiterung der Wissensbasis zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei der Erschließung unkonventioneller Schiefergaslagerstätten (FracRisk)

Inhalt

Die Ziele von FracRisk sind die Schaffung einer Wissensbasis für das Verständnis sowie die Vermeidung und die Verminderung negativer Folgen durch Erkundungen und Abbau von relevanten Schiefergasvorkommen mittels der Fracking-Technologie in ganz Europa. Des Weiteren ist auch die Entwicklung einer Entscheidungshilfe für die Risikoquantifizierung der Umweltauswirkungen dieser Technologie wichtig.Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte, aber dennoch praktische Empfehlungen zur Minimierung der Umweltbelastung von Schiefergasförderung durch effektive Planung und Regulierung zu bieten, unter Berücksichtigung öffentlicher Bedenken.Das LH2 leitet das Arbeitspaket 5: Modellentwicklung und Modellierung. Die Hauptaufgaben dieses Arbeitspakets sind die Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Simulationssoftware, wie sie in der Industrie eingesetzt wird, die Entwicklung von Modellszenarien unter Einbezug wichtiger Prozesse und Schlüsselereignisse sowie die Validierung von Modellen mit realen Daten und die Identifizierung der optimalen Datendichte für eine effiziente Reduktion der Unsicherheiten. Neben der Koordinierung des Arbeitspakets 5, wird das LH2 mit intern entwickelten, numerischen Modellierungskonzepten und Implementierungen im numerischen Simulator Dumux zum Projekt beitragen.

Leiter

Class, Holger
Helmig, Rainer

Stellvertreter

Bearbeiter

Kissinger, Alexander
Beck, Martin
Gläser, Dennis

Abteilung

LH2

Zeitraum

Von: 01.06.2015

Bis: 31.05.2018

Finanzen

Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation: Horizont 2020. Förderkennzeichen 640979

Partner

PENN STATE - Marcellus Centre for Outreach and Research (USA), Spanish National Research Council (Spain), Bundesanstalt fur Geowissenschaften und Rohstoffe (Germany), Jung Geotherm (Germany), Environmental & Water Resources Engineering (Israel), University of Vienna (Austria), Heriot-Watt University (UK), Uppsala University (Sweden), The National Center for Scientific Research (France), The University of Gottingen (Germany), The University of Edinburgh (UK), Politecnico di Milano (Italy)

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