Quantitative Aggregierung von Einzelrisiken zum Gesamtrisiko für Brunneneinzugsgebiete

Laufzeit: 01.11.2012 bis 30.04.2013
Abteilung: LH2

Quantitative Aggregierung von Einzelrisiken zum Gesamtrisiko für Brunneneinzugsgebiete

Inhalt

In diesem Projekt soll eine mathematisch-stochastische Methode zur Quantifizierung des Gesamtrisikos für Wasserschutzgebiete erarbeitet werden. Dafür sollen die einzelnen Risiken, die von bekannten Gefährdungsträgern im Gebiet ausgehen, konsistent aggregiert werden. Berücksichtigt werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten von Unfällen, unbekannte Schadensausmaße pro Unfall, Gleichzeitigkeit und Überlappung verschiedener Ereignisse und der Transport im Grundwasser zum Brunnen. Für die Transportberechnungen werden Unsicherheiten in der hydrogeologischen Beschreibung des Einzugsgebiets berücksichtigt, sowie verschiedene Arten des Schadstoffeintrags von einmaligen Punktquellen bis zu dauerhaften Flächenquellen. Als Einheit für das Gesamtrisiko sollen Brunnenausfallzeiten (bzw. deren Statistiken) durch Grenzwertüberschreitungen im geförderten Grundwasser dienen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die erwartete Ausfallzeit pro Jahr und die Häufigkeit (Annualität) be stimmter kritischer Ausfallzeiten.

Leiter

Nowak, Wolfgang

Stellvertreter

Bearbeiter

Enzenhöfer, Rainer

Abteilung

LH2

Zeitraum

Von: 01.11.2012

Bis: 30.04.2013

Finanzen

Zweckverband Landeswasserversorgung

Partner

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