RADIOMOD: Modellierung von Hydrodynamik und Stofftransport bei wassergebundenen Transportprozessen im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der Freigabe schwach radioaktiver Stoffe

Forschungsprojekt gefördert durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

Projektbeschreibung

Beim Abbruch von Kernkraftwerken ist nur ein sehr geringer Teil stark radioaktiv kontaminiert und muss in einem Endlager gelagert werden. Der Rest, hauptsächlich Betonbruchmaterial (Bauschutt), wird falls nötig dekontaminiert und freigegeben. Nach der Freigabe wird das Material auf konventionellen Oberflächendeponien gelagert. Die radioaktiven Dosen sind so gering, dass das Material juristisch als nicht radioaktiv zu betrachten ist. Durch Regenfälle und Starkregenereignisse können aber radioaktive Partikel transportiert werden, die in den Untergrund gelangen und am Ende zu einer Strahlendosis beim Menschen führen.

Die bisherige Forschung hat sich vereinfachende Annahmen zunutze gemacht, die aber aufgrund der chemisch und strukturell heterogenen Beschaffenheit des Bauschutts möglicherweise nicht zutreffen. Deshalb soll untersucht werden inwiefern die getroffenen Annahmen tragen. Auch sollen die bisherigen Modelle erweitert werden, sodass auch z.B. partikelgebundener Transport und radioaktiver Zerfall berücksichtigt wird.

Projektleiter

apl. Prof. Dr. rer. nat. Bernd Flemisch
apl. Prof. Dr.-Ing. Holger Class

Bearbeiter

Roman Winter (M.Sc.)

Abteilung

LH2

Zeitraum

09/2019 - 08/2022

Finanzierung

Kontakt

Dieses Bild zeigt  Bernd Flemisch
apl. Prof. Dr. rer. nat., M.Sc.

Bernd Flemisch

Akademischer Oberrat

Dieses Bild zeigt  Holger Class
apl. Prof. Dr.-Ing.

Holger Class

Stellvertreter des Lehrstuhlinhabers

Dieses Bild zeigt  Roman Winter
M.Sc.

Roman Winter

wissenschaftlicher Mitarbeiter

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