1. Oktober 2019 / Silke Wieprecht

Erfolgreicher Projektstart des Kooperationsprojektes – DIRT-X

Am 30.09 und 01.10. traf sich das Projektteam des EU Kooperationsprojektes „DIRT-X“ zum offiziellen Kick-Off-Meeting am Schwedischen Meteorologischen und Hydrologischen Institut (SMHI) in Norrköping. DIRT-X beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich zukünftige Änderungen in den klimatischen und sozioökonomischen Bedingungen auf die Wasserressourcen und das verfügbare Speichervolumen von Stauräumen auswirken. In Rahmen des Kick-Off-Meetings besprachen die verschiedenen Projektbeteiligten der Leibniz Universität Hannover, der Norwegian University of Science and Technology (Norwegen), der Universität Innsbruck (Österreich), der Utrecht University (Niederlande) und des Swedish Meteorological and Hydrological Institute (Schweden) sowie die drei am Projekt Beteiligten der Universität Stuttgart (Silke Wieprecht, Stefan Haun und Kilian Mouris) die nächsten Arbeitsschritte sowie die Arbeiten in den verschiedenen Arbeitspaketen.

Das Projekt DIRT-X beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich zukünftige Änderungen in den klimatischen und sozioökonomischen Bedingungen auf die Wasserressourcen und das verfügbare Speichervolumen von Stauräumen auswirken. Dies geschieht durch eine umfassende Integration von Klimaprojektionen, Wirkungsmodellen und einer Analyse der sich dadurch ergebenden Veränderungen im System. Dazu werden Interessengruppen aus relevanten Bereichen miteinbezogen. Neben den sektorenübergreifenden Aspekten des Klimawandels werden auch skalenübergreifende Auswirkungen untersucht, und das sowohl räumlich als auch zeitlich. DIRT-X betrachtet hydrologische und hydromorphologische Prozesse auf räumliche und zeitliche Skalen, um aktuelle als auch zukünftige Umweltsysteme zu simulieren. Somit werden ein besseres Verständnis und eine genauere Quantifizierung der mit den Klimafolgenabschätzungen verbundenen Auswirkungen und Unsicherheiten erreicht. Dies soll die Qualität, Zuverlässigkeit und Nutzbarkeit der Modelle für Klimadienstleistungen erhöhen. Die in diesem Projekt entwickelten Climate Impact Indicators basieren auf den neuesten Representative Concentration Pathways. Außerdem erfolgt eine Integration der hydrologischen Prozessmodellierung mit ökonomischen Modellen, um eine Bewertung von Wasserbedarf, sektorenübergreifenden Konflikten und Energiesystemen zu ermöglichen und die wirtschaftlichen Folgen durch hydrologische Änderungen zu untersuchen. Darüber hinaus wird das Projekt Modelle weiterentwickeln und verbessern, um die Wechselwirkungen und den wirtschaftlichen Wert der Wassernutzung in den verschiedenen Sektoren zu analysieren und ihre Reaktion auf Veränderungen der Abfluss- und Speichervolumina zu bewerten.

http://www.jpi-climate.eu/AXIS/Activities

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